Obere Extremität

Der Arm des Menschen - in der medizinischen Fachsprache auch als obere Extremität bezeichnet - ist die Umwandlung/Weiterentwicklung des Vorderfußes der Tiere zum Greifwerkzeug, dient aber mit seinen Pendelbewegungen auch der Ausbalancierung des aufrechten Gangs.

Table of contents
1 Anatomie
2 Funktion

Anatomie

Der Arm besteht aus:
  1. dem Oberarmknochen (med. Humerus)
  2. den beiden Unterarmknochen (Elle und Speiche
  3. der Hand (med. Manus)

sowie den Muskeln, Sehnenn, Bändern und Nerven zur Ermöglichung derer Bewegung.

Funktion

Die obere Extremität des Menschen hat die größtmögliche Bewegungsfreiheit aller Körperteile, die durch die Beweglichkeit des Schultergelenks, des Ellbogengelenks, der Unterarmknochen zueinander, des Handgelenks sowie in weiterer Folge die Handwurzel- und Fingergelenke ihre Funktionsfähigkeit bedingen.

Bewegungen im Schultergelenk

Bewegungen im Ellbogengelenk und Unterarm

Die
Beugung, Streckung im Ellbogengelenk werden durch die Beuger und Strecker als entsprechenden Muskelgruppen ermöglicht. Aber auch die Wendebewegungen (Pronation und Supination) des Unterarms werden erst durch die Rotationsbewegung des Radiusköpfchens im Ellbogengelenk ermöglicht.

Bewegungen im Handgelenk

Als Bewegungen im Handgelenk sind die Dorsalflexion und Palmarflexion sowie die Ulnar- und Radialabduktion zu nennen.

Bewegungen der Fingergelenke

Adduktion und Abduktion aller Finger sowie Opposition und Apposition nur des Daumens.




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