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Die Öffentliche Bibliothekslandschaft Deutschland ist äußerst heterogen. Es gibt Öffentliche Bibliotheken verschiedenster Größenordnung. In der Regel werden sie von Kreisen, Kommunen, Städten oder Gemeinden unterhalten. Einrichtung und Unterhalt einer Bibliothek sind ihnen jedoch freigestellt, so dass eine einheitliche Literaturversorgung nicht immer gewährleistet ist.
In größeren Städten gibt es in der Regel gestufte Systeme mit Zentral- und Statdteilbibliotheken und im außerstädtischen Bereich Kreis- und Fachbibliotheken sowie kleinere Einrichtungen. Die Arbeit der Öffentlichen Bibliotheken wird in den einzelnen Ländern durch einzelne Kooperationen und durch staatliche Fachstellen unterstützt (siehe Bibliothekarische Vereinigungen).
Neben den Bibliotheken in öffentlicher Trägerschaft gibt es auch einige private Bibliotheken, die öffentlich sind. So unterhalten die Kirchen vor allem im Ländlichen Bereich eine Vielzahl von Bibliotheken, die zum Teil von Länder und Kommunen gefördert und in vielen Fällen durch ehrenamtliche Arbeit am Leben erhalten werden. Auch Bibliotheken, die nur einer begrenzten Öffentlichkeit zugänglich sind (Werksbibliotheken, Krankenhausbibliotheken, Gefangenenbibliotheken) aber nicht speziell der Forschung dienen, werden unter den Öffentlichen Bibliotheken zusammengefasst.
Siehe auch: Bibliothekstypen
Arten von Öffentlichen Bibliotheken