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| Table of contents |
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2 Durchführung der Spiele 3 Veränderungen / Neuerungen im Verlauf der Geschichte |
Der Ursprung der Olympischen Spiele der Antike liegt vermutlich im zweiten Jahrtausend vor Christus.
Um die Entstehung der Spiele gibt es in der griechischen Mythologie verschiedene Sagen. Am wahrscheinlichsten ist, dass sie auf die kultischen Feste zu Ehren Rheas, der Mutter von Zeus, zurück gehen. In Olympia befand sich der Altar der Rhea. Es soll einen Wettlauf über die Distanz eines Stadions (192 Meter) gegeben haben. Der Sieger durfte das Feuer auf dem Altar entzünden. Die Spiele fanden in festen Perioden statt, in der Regel alle vier Jahre. Die Periode zwischen zwei Spielen hieß Olympiade.
Auf Peloponnes gab es zwischen den verschiedenen Königreichen immer wieder Kriege im 9. Jahrhundert vor Christus. Die Könige Iphitos von Elis und Lykurgos von Sparta schlossen ein Abkommen, das den Olympischen Spielen in den kommenden Jahren Frieden garantierte. Die heiligen Stätten von Olympia durften nicht mit Waffen betreten werden. Waffenstillstand herrschte im Monat der Spiele, damit die Athleten und Zuschauer sicher an- und abreisen konnten. Frauen durften nicht zu schauen. Die Spartaner fungierten als Schutzmacht der Spiele und die Eleer waren für die Durchführung zuständig.
Gesicherte Angaben über die Durchführung der olympischen Spiele stammen aus dem Jahr 776 v. Chr. Im griechischen Raum fanden im Altertum in festgelegten Zeiträumen religiöse Feste mit umfangreichen Beiprogramm statt. Diese hatten vielfältige Wurzeln. Meist zur Feier eines Totenkults. Noch vor den Spielen von Delphi, Isthmus und Nemea waren die Spiele von Olympia die berühmtesten. Die Stadt Olympia lag im Königreich Elis auf dem Peloponnes.
Zunächst bestanden die Spiele nur aus einem Lauf.
724 v.Chr. kam der Doppellauf hinzu
Durch die größere Anzahl an Wettkämpfen wurden die Spiele sukzessive von einem auf fünf Tage verlängert.
10 Monate vor Beginn der Wettkämpfe wurde in Elis ein Trainingslager eingerichtet. Die Athleten mussten dieses mindestens 30 Tage vor Beginn bezogen haben.
Die Spiele begannen mit einer Opferzeremonie. Die Athleten legten einen Eid ab, dass sie den Frieden der Spiele sowie ihre Regeln achten werden. Am Nachmittag fanden die Wettkämpfe für Laufen, Ringen und Faustkampf statt. Am 2. Tag fanden Wettreiten und Wagenrennen statt. Weiterhin wurde der Fünfkampf im Diskuswurf, Weitsprung, Speerwurf, Laufen und Ringkampf ausgetragen. Dies stellte die Attraktion dar. Teilweise wurden durch Gewichte die Disziplinen erschwert. Am nächsten Tag fanden nach der Opferung eines Stiers die Laufwettbewerbe statt. Zuerst der Langlauf von 24 Stadionrunden (ca. 4,5 km), Lauf über 1 Stadionrunde und der Doppellauf über 2 Stadionrunden.
394 wurden die Spiele im Rahmen eines Verbots aller heidnischen Kulte im Reich von Kaiser Theodosius I verboten.
Ursprung
Durchführung der Spiele
Veränderungen / Neuerungen im Verlauf der Geschichte
720 v. Chr.: Langlauf, wahrscheinlich zwanzig oder 24 Stadienlängen (192 m)
708 v. Chr.: Ringen, Pentathlon (Fünfkampf)
688 v. Chr.: Faustkampf
680 v. Chr.: Rennen mit dem Viergespann
648 v. Chr.: Pferderennen, Pankration (Allkampf, d.h. es war alles erlaubt)
520 v. Chr.: Waffenlauf über zwei Stadionlängen