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Es wurde von seinem Namensgeber, dem französischen Musikpädagogen und Radioamateur Maurice Martenot, erfunden, angeregt durch ein Treffen mit dem Erfinder des Theremin, Leon Termen, im Jahre 1923. Wie das Theremin beruht auch das Ondes Martenot auf dem Prinzip des Schwebungssummers, dessen Klang mit elektronischen Filtern verändert werden kann.
Es wird über ein Manual gespielt oder, für Glissandis, mittels eines Rings, der auf einem Draht, der parallel zur Tastatur geführt ist, verschoben wird (auf frühen Versionen des Instruments wird die Tonhöhe nur über den Ring gesteuert, die Tastatur dient nur zur visuellen Orientierung).
Von den frühen elektronischen Musikinstrumenten gilt es als dasjenige, welches am weitesten Verbreitung fand. Es wurde von bedeutenden Komponisten besonders aus Frankreich verwendet, u.a. von Olivier Messiaen, Darius Milhaud, Arthur Honegger, André Jolivet und Edgar Varèse.
Beispiele für die Verwendung der Ondes Martenot
siehe auch: Elektronische Musik