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Bei vielen Problemen in der Informatik sind von Beginn an die vollständigen Eingabedaten gegeben. Anhand dieser Daten wird die Lösung berechnet und ausgegeben. Solche Probleme werden Offline-Probleme genannt.
Bei Online-Problemen hingegen erfährt der Algorithmus die Daten nur Stück für Stück, während bereits die Ausgabe bzw. konkrete Handlungen erfolgen müssen.
Ein Beispiel für ein Online-Problem ist die Suche nach einem kürzesten Weg in einem Graphen, wobei der Graph anfangs unbekannt ist, und Informationen über die Knoten erst beim "Betreten" eines Knotens erhalten werden. Eine optimale Lösung kann nur mit vollständiger Information, welche das Besuchen aller Knoten voraussetzt, erreicht werden. Sehr ähnlich ist auch die Bewegung eines autonomen Roboters in einer unerkundeten Umgebung oder Navigation eines Spiders im World Wide Web.
In vielen Fällen funktioniert maschinellem Lernen ebenfalls online; das System lernt während seiner Arbeit.
Siehe auch: Bin-packing
Literatur