|
|
Beispiele in der deutschen Sprache sind: "Kuckuck", "miau", "quiecken", "flutschen", "platsch", "tick-tack", "wuff", der "Wau-Wau" sowie das Wiehern der Pferde. Auch einen Satz wie rollte rumpelnd das Donnergrollen entspricht diesem Stilmittel. "Dem deutschen Kikeriki entspricht das schweizerdeutsche Güggerügü, das englische Cock-a-doodle-doo, das französische Cocorico und das russische Kukareku.
Ovid gelingt es in seinen Metamorphosen, Frösche lautmalerisch zu beschreiben, ohne sie namentlich zu erwähnen: "quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant" (Mögen sie auch unter Wasser sein, unter Wasser möchten sie noch schmähen).
Zum wesentlichen Stilmittel wurde die Onomatopoesie in den Comics: ZIFF!!, WRAMM!!, BOOM!!, ZOING!!
Auch der Dichter Ernst Jandl (1925-2000) bedient sich in seiner Lyrik der Onomatopoesie und verknüpft ähnlich klingende Worte spielerisch. Beispielsweise kreiert er Fügungen wie "Ottos Mops hopst", "Laut und Luise" (ist auch Alliteration).