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Die Verkehrsmittel des ÖPNV fahren in der Regel nach Fahrplan. Oft ist der Fahrplan vertaktet (Taktfahrplan), die Abfahrten erfolgen in einem festen Rhythmus (z.B. alle 10 Minuten). Eine Ausnahme bilden Rufbus-Systeme, die auf Bedarf fahren. Taxen werden aufgrund ihres öffentlichen Charakters vielfach auch zum ÖPNV gerechnet.
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Geschichte des ÖPNV
Der Öffentliche Personennahverkehr begann auf dem Wasser in Form regelmäßiger Fährverbindungen über Flüsse und an Flussufern. Im 19. Jahrhundert nahm der ÖPNV erheblichen Aufschwung, da die Städte im Zuge der industriellen Revolution stark an Bevölkerung gewannen und sich räumlich ausdehnten. Mehrere Erfindungen, die alle zu Anfang des 19. Jahrhunderts erfolgten, legten die technische Basis für den ÖPNV als Massentransportsystem:
Ab den Fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Automobil zunehmend zum Massenverkehrsmittel. Die Fahrgastzahlen im ÖPNV sanken. Darauf reagierten die Verkehrsunternehmen mit der Bildung von Verkehrsverbünden, die den Grundsatz "eine Fahrkarte, viele Verkehrsmittel" umsetzten und neben dem Tarifverbund auch zunehmend eine abgestimmte Planung vornahmen. Als erster Verkehrsverbund wurde im Jahre 1965 der HVV (Hamburger Verkehrsverbund) in Hamburg gegründet, der das Stadtgebiet sowie einige Randgemeinden umfasste. Andere Ballungsräume in Europa folgten.
Bedeutung
Der ÖPNV ist auch heute von großer Bedeutung für das Funktionieren der Ballungsräume. Während früher die Aufgabe im Vordergrund stand, überhaupt Verkehr zu ermöglichen, so dient der ÖPNV heute besonders dazu, die Ballungsräume von Individualverkehr und die Umwelt von Schadstoffen zu entlasten. So verursacht ein Bus pro Fahrgast nur etwa 10-25% der Treibhausgas-Emissionen eines gut besetzten Autos und nimmt erheblich weniger Straßenraum ein.