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Das 3 Phasenmodell von Lewin (LEWIN, 1958) war eines der ersten Modelle, das sich systematisch mit den Veränderungsprozessen in Organisationen auseinander setzte. Das Modell beschreibt Aufgaben und Funktion der
Beckhard definiert OE als eine "eine Bemühung, die geplant, organisationsweit und vom Management ausgelöst und koordiniert eingesetzt wird, um die Effektivität und Gesundheit der Organisation zu steigern und zwar durch geplante Interventionen in das System Organisation unter Verwendung verhaltenswissenschaftlichen Know-Hows".
OE hat sich über mehrere Ansätze zu dem entwickelt, was man seit den 1990er Jahren darunter versteht. Der erste Ansatz der aus dem MIT kommt und als der so genannte "Reedukativer Ansatz" bezeichnet wird, ging von der Annahme aus, dass die Unternehmen überbürokratisiert sind und stark hierarchische Strukturen aufweisen.
Der zweite so genannte Aktionsforschungsansatz betonte die Rolle der externen Berater und der dritte Ansatz der als "Tavistock Ansatz" bekannt ist, legt den Schwerpunkt auf Veränderungen im sozio-technischen System.
siehe auch: Lernende Organisation
Im weiteren Verlauf integrierte OE die Ansätze der offenen Systemtheorie.
Rieckmann u.a. kritisieren in den 90er Jahren die Wirkung von OE.
Die Organisationsentwicklung hat "nur dann eine Zukunft, wenn sie strategisch, systemisch, investiv und ertragsmäßig etwas zur Lösung unternehmerischen Problemstellungen aus der Sicht der Kunden beizutragen hat." RIECKMANN; 1991. S.137)
Literaturhinweise
Beckhard, R.(1969). Organization Development. Strategies and Modells, New York
Comelli, G.(1985) Training als Beitrag zur Organisationsentwicklung, München, Wien
Gebert, D. (1974) Organisationsentwicklung, Stuttgart
Goerke, W. (1981) Organisationsentwicklung als ganzheitliche Innovationsstrategie, Berlin