Orthographie

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Ortografie bzw. Orthographie (v.griech.: orthos richtig; graphein schreiben), auch "Rechtschreibung", ist die nach bestimmten Regeln festgelegte, allgemein geltende Schreibung der Wörter. Bei der Rechtschreibung unterscheidet man zwei grundlegend verschiedene Ansätze:

Die phonetische Rechtschreibung

Der Grundsatz der phonetischenn Rechtschreibung lässt sich wie folgt zusammenfassen: "Schreibe, wie du sprichst." Der bedeutendste Vertreter der phonetischen Rechtschreibung ist Johann Christoph Adelung.

Die etymologische Rechtschreibung

Bei der etymologischenn Rechtschreibung wird besonderer Wert auf die Berücksichtigung der Wortgeschichte gelegt. Die bedeutendsten Vertreter der etymologischen Rechtschreibung sind die Gebrüder Grimm mit ihrem Deutschen Wörterbuch.

Das Wort Rechtschreibung ist die Übersetzung des griech.-lat. orthographia und entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Siehe auch: Hochdeutsch, Grammatik, Text, Alphabet, Interpunktion (Zeichensetzung), Satzzeichen, Binnen-I, Binnenversalie, Durchkopplung, Plenk, Buchstabe ß ("sz" bzw. ss), Reform der deutschen Rechtschreibung von 1901, Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996

Weblinks

Im deutschsprachigen Raum ist die Rechtschreibung, insbesondere seit der Rechtschreibreform, immer wieder Anlass hitziger Debatten. Diese dürfen auch hier geführt werden: