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Oskar Lafontaine wohnt in dem saarländischen Dorf Oberlimberg.
Oskar Lafontaine ist Sohn des Bäckers Hans Lafontaine und seiner Frau Katharina, sein Vater stirbt im zweiten Weltkrieg. Oskar Lafontaine besucht als Internatsschüler (Bischöfliches Konvikt) das Regino-Gymnasium in Prüm (Eifel).
Von 1962 bis 1969 studiert er Physik in Bonn und Saarbrücken.
1966 beginnt er seine politische Laufbahn bei der SPD (Jusos). Er wird Oberbürgermeister von Saarbrücken (1976), Landesvorsitzender der SPD des Saarlands und ist von 1985 bis 1998 Ministerpräsident.
Bei einem Attentat durch eine geistesgestörte Täterin am 25. April 1990 wird Lafontaine lebensgefährlich verletzt.
Bei der Bundestagswahl im Dezember 1990 tritt er als Kanzlerkandidat gegen Helmut Kohl an. Die SPD erreicht mit 33,5 % der Stimmen ihr schlechtestes Ergebnis seit 1957.
Nach dem Gewinn der SPD bei der Bundestagswahl im September 1998 wird Lafontaine im Oktober zum Finanzminister ernannt.
Am 11. März 1999 erklärt Oskar Lafontaine seinen Rücktritt vom Amt des Vorsitzenden der SPD und gleichzeitig auch vom Amt des Bundesfinanzministers. Später gibt er interne Auseinandersetzungen als Grund für diesen Schritt an.
Im September 2003 schlug er vor, die Ost-SPD solle mit der PDS fusionieren.
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