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Nach der deutschen Teilung suchte man in Westdeutschland, den Begriff Ostdeutschland auf die verlorengegangenen deutschen Ostgebiete zu übertragen, die Anwendung auf die Deutsche Demokratische Republik (DDR) aber zu vermeiden.
Seit der Wiedervereinigung ist man bemüht, die neuen Länder, die man früher SBZ (Sowjetische Besatzungszone) und später "Mitteldeutschland" genannt wurden, als "Fünf neue Länder" oder auch "Ostdeutschland" zu bezeichnen.
Dieser Begriff hat sich leider in der Umgangssprache verbreitet eingebürgert. Vom Selbstverständnis der Bürger und Bürgerinnen in den fünf aus der DDR hervorgegangenen Bundesländern her, wird man jedoch allenfalls einige Regionen Brandenburgs und Sachsens als Ostdeutschland bezeichnen können. Als korrekte Bezeichnung sollte man darum bemüht sein, immer nur die Namen der betreffenden Bundesländer zu verwenden.
Siehe auch: Bundesrepublik Deutschland, Norddeutschland, Süddeutschland, Rheinland