Österreichische Bundesbahn

Die Österreichische Bundesbahn (kurz ÖBB) ist die Staatliche Eisenbahngesellschaft von Österreich. Sie ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit - eine Mischform des GesmbH-Gesetzes und des Aktiengesetzes - die zu hundert Prozent im Besitz des Österreichischen Staates ist.

Die ÖBB hat die Struktur einer Management-Holding, die in die beiden Unternehmensbereiche Absatz und Infrastruktur geteilt ist:

Die ÖBB wird nach unternehmerischen Gesichtspunkten geführt. Der Verkehrsminister hat aber ein Weisungsrecht. Die Rechnungskreise Infrastruktur und Absatz werden voneinander getrennt geführt, da die Aufwändungen für die Infrastruktur vollumfänglich durch den Bund abgegolten werden. Im Herbst 2003 ist eine umstrittene Bahnreform in Planung, die auch die Rechtsform der ÖBB ändern wird.

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1 Zahlen
2 Geschichte
3 Weblinks

Zahlen

Geschichte

Ab 1882 Schrittweise Verstaatlichung des Bahnnetzes der österreichisch-ungarischen Monarchie. Daraus entstehen die Königlich und Kaiserlichen Staatsbahnen Österreichs.

1923 Gründung des selbständiges kaufmänisches Unternehmen Bundesbahn Österreich (BBÖ).

1938 Anschluss von Österreich an das Deutsche Reich. Die BBÖ wird von der Deutschen Reichsbahn übernommen. Während dem zweiten Weltkrieg werden ca 41 Prozent des österreichischen Bahnnetzes zerstört.

1947 Die ÖBB wird als vom Staat verwaltete Gesellschaft neu gegründet. Die Infrastruktur wird wieder aufgebaut und die Elektrifizierung wird vorangetrieben.

1969 Ein neues Bundesbahngesetz wird verabschiedet. Die ÖBB wird zum unselbständigen Wirtschaftskörper, der als Zweig der Betriebsverwaltung des Bundes geführt wird aber vollständig im Budget des Bundes verbleibt.

1994 Im Hinblick auf den EU-Beitritt wird die ÖBB aus dem Bundesbudget ausgegliedert und in die heutige Unternehmensform überführt.

Siehe auch: Liste österreichischer Eisenbahngesellschaften

Weblinks