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Othello wurde am 1. November 1604 in Whitehall Palace vor Königin Elizabeth I uraufgeführt.
Die Hauptperson Othello wird als sympathischer Charakter dargestellt, mit Ausnahme seiner Rasse: er ist ein Mohr. Für die englische Literatur zu Shakespears Zeiten ist es sehr unüblich, dass Dunkelhäutige positiv besetzte Hauptrollen spielen - üblicherweise stellen Schwarze die Schurken dar. Die Auseinandersetzung mit dem Islam vermeidet Shakespeare, Othello ist dem Anschein nach christlich.
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Das Stück beginnt mit Othello, der mit seiner Geliebten Desdemona durchbrennen will. Er verlässt Venedig, um die venezianische Armee auf Zypern zu kommandieren, sie soll mit seinem Freund nachkommen. Als Desdemona mit Cassio bei Othello in Zypern eintrifft, überzeugt diesen der hinterlistige Iago aus Rache, dass Desdemona ihm mit seinem Freund Cassio untreu gewesen wäre. Voll Zorn tötet Othello Desdemona. Erst darauf enthüllt Emilia, die Frau Iagos, dass es sich bei der Affäre um eine Erfindung Iagos gehandelt hatte. Iago tötet Emilia und Othello begeht voll Gram Selbstmord. Cassio übernimmt die Herrschaft und muss nun über das Schicksal Iagos entscheiden.
Die Handlung entwickelte Shakespeare aus der italienischen Novelle Hecatommithi von Giraldo Cinthio.
Die sehr eingängige Handlung von Shakespeares Othello war auch Grundlage für zwei Opern, am 4. Dezember 1816 kam die Oper Otello von Gioacchino Rossini im Teatro del Fondo in Neapel zur Uraufführung, am 5. Februar 1887 wurde Othello von Giuseppe Verdi in der Mailänder Scala uraufgeführt. Verdis Oper wurde zu einem großen Erfolg, weil sie die pathetische Handlung sehr intim als Dreiecksgeschichte erzählte. Sein Wechselspiel von Orchester und Gesang wurde zum Welterfolg.
Auch wurde Othello vielfach verfilmt, dazu gehört unter anderem:
Handlung
Musik und Film
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