Ein Ottomotor ist ein Verbrennungsmotor, bei dem der Kraftstoff in die angesaugte Luft während des Ansaugvorganges eingebracht wird, was ein zündfähiges Gemisch im Zylinder ergibt. Das Einbringen des Kraftstoffs erfolgt durch einen Vergaser oder über eine (heute meist elektronisch gesteuerte) Einspritzung. Eine Zündkerze wird dann zur Zündung benötigt. Als Krafstoff dient hauptsächlich Benzin, aber auch Flüssiggas oder Erdgas kann abhängig von den Einstellungen verwendet werden.
Ottomotoren können prinzipiell als Zweitaktmotor oder als Viertaktmotor ausgeführt sein. Der Kreiskolbenmotor arbeitet mit dem nach dem Erfinder Felix Wankel benannten Wankelprinzip.
Der Ottomotor wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Nikolaus Otto auf Basis des erheblich leistungsschwächeren Gasmotors von Lenoir entwickelt.
Gottlieb Daimler und Carl Benz bauten 1886, unabhängig davon in Wien Siegfried Marcus die ersten Kraftfahrzeuge mit einem Ottomotor.
siehe auch:
Dieselmotor