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Die Römer gaben der Stadt wegen der an diesem Ort befindlichen Schwefelquellen den Namen Aquae Urentes. Im 4. Jahrhundert wurde Ourense Bischofssitz. Als Hauptstadt des Königreiches der Sueben erlebte Ourense im 5. und 6. Jahrhundert eine Blütezeit. Als Bischofssitz erreichte die Stadt in den folgenden Jahrhunderten Bedeutung als geistliches Zentrum, aber zunehmend auch als Handelsstadt. Im 13. Jahrhundert war Ourense aufgrund der geografischen Lage ein wichtiges Handelszentrum in Galicien. In den nachfolgenden Jahrhunderten nahm die Bedeutung Ourenses allerdings ab. Erst im 19. Jahrhundert konnte Ourense als wichtiger Verkehrsknotenpunkt an die frühere Bedeutung anknüpfen.