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Outlook ist ein Teil des Office-Pakets von Microsoft und als solches kostenpflichtig. Trotz der Namensähnlichkeit handelt es sich bei dem mit dem Internet Explorer ausgelieferten Mail- und Newsclient Outlook Express um ein völlig unabhängiges Programm.
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2 Historie 3 Leistungsumfang 4 Nachteile |
Die Outlook Produktreihe spielt ihre vollen Funktionsmöglichkeiten erst im Netzwerk mit einem Microsoft Exchange-Server im Hintergrund aus. Das Produkt bietet dann neben Groupware und dem Versand von eMails häufig auch Unified Messaging Funktionen, wie integrierten Fax- und SMS-Versand, der zentral über den Exchange-Server gesteuert wird.
Die erste Version von Outlook lag dem Softwarepaket Microsoft Office 97 Professional bei. Seitdem hat sich Outlook über mehrere Versionsschritte weiterentwickelt. Auf Outlook 97 folgten Outlook 98, Outlook 2000, Outlook 2002 (auch als Outlook XP bekannt) und Outlook 2003. Im betrieblichen Umfeld gehört Lotus Notes zu den größten Mitbewerbern.
Outlook unterstützt die Verwaltung mehrere eMail-Konten über eine Oberfläche, die Konten können über POP3, IMAP4 bzw. über Exchange-RPC verwaltet werden. Neben der eMail-Funktion ist die Terminverwaltung die im betrieblichen Umfeld am intensivsten genutzte Funktion von Outlook. Um hierbei in den Genuss der gesamten Funktionalität von Outlook zu kommen ist der Betrieb eines Exchange-Servers zwingend erforderlich. Über den Exchange-Server können automatisch Besprechungen und andere Termine mit mehreren Teilnehmern geplant werden, in dem der Outlook-Client die Terminkalender alle Teilnehmer vergleicht und mögliche Terminüberschneidungen anzeigt. Gleichzeitig können Ressourcen (z. B. Räume oder Geräte) reserviert werden. PDAs, PocketPCs oder auch Smartphones lassen sich mittels des Hilfsprogramms ActiveSync einfach und komfortabel mit Outlook synchronisieren, so dass es dem Benutzer ermöglicht wird auch unterwegs Termine einzutragen bzw. sich an Termine erinnern zu lassen.
Von vielen Sicherheitsexperten wird Outlook kritisch gesehen, da es - je nach Implementierung - dazu neigt, Scripte, die sich in eMails befinden und binäre Programme mit Schadfunktionen, die an die Nachrichten angehängt sind, durch einfachen Doppelklick auszuführen. Auf Grund dieser Sicherheitslücken ist Outlook eines der bevorzugten Einfallstore für eMail-Viren.
Ferner kommuniziert Outlook mit dem Exchange-Server über ein proprietäres Protokoll, so dass sich der Anwender in eine Produktabhängigkeit begeben muss, die nicht immer gewünscht ist.
Die Anbindung von Arbeitsplätzen, die nicht Outlook bzw. Windows verwenden, ist ebenfalls problematisch.
Funktionsweise
Historie
Leistungsumfang
Nachteile