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Die Motivation dieses seit Mitte der 1990er Jahre populären Vorgehens besteht darin, im Zuge der Rationalisierung von Arbeitsprozessen, am Unternehmensstandort ineffizient ausführbare oder zu teure Aufgaben von spezialisierten Dienstleistern erledigen zu lassen, um Kosten im eigenen Unternehmen zu sparen.
Eine Spielart des Outsourcings ist das Business Process Outsourcing, bei dem ein ganzer Unternehmensprozess an ein Drittunternehmen gegeben wird. Beispielsweise kann der Unternehmensprozess Einkauf ausgelagert werden, d.h. das Drittunternehmen verhandelt und besorgt für den auslagernden Betrieb beispielsweise günstigere Konditionen für Büroartikel.
Bisweilen verlagern Unternehmen auf diese Weise Arbeitsplätze von ihrem eigentlichen an günstigere Standorte, i.d.R. in Niedriglohnländer -> Offshoring. Ein häufiges Beispiel hierfür ist die Auslagerung der IT Anwendungsentwicklung nach Indien.
Outsourcingverträge laufen für gewöhnlich zwischen 2 und 10 Jahren. Nur ein Teil der Outsourcingverträge wird nach dieser Zeit verlängert, meistens findet ein erneutes Benchmarking statt. Dabei entscheidet der Outsourcer sich möglicherweise für einen anderen Partner. Möglich ist auch, daß der Outsourcer den Teilbereich wieder einlagert.
Siehe auch: Offshoring | Unternehmensverschlankung | Gewinnmaximierung | Globalisierung | Portal Wirtschaft