Ovambo

Das Bantu-Volk der Owambo (Ovambo) ist das zahlenmäßig stärkste Volk Namibias. Sie leben v.a. im traditionell als Owamboland bekannten Gebiet zwischen der angolanischen Grenze und dem Etoscha-Nationalpark.

Die Owambo werden in acht Stämme eingeteilt: Die –Kwayama-, -Ndonga-, -Kwambi-, -Ngandjera-, -Mbalanhu-, -Kwaluudhi-, -Eunda und Kolonkdhi-.

Geschichte

Der Überlieferung zufolge stammen die O. aus dem östlichen Zentralafrika. Im 16. Jahrhundert ließen sie sich in ihrem heutigen Gebiet nieder und wurden zu Ackerbauern. 1870 nahm die Finnische Mission ihre Tätigkeit auf. Anglikaner und Katholiken folgten nach dem 1. Weltkrieg. Unter der deutschen Kolonialherrschaft (bis 1915) blieben sie de facto unabhhängig.

Wirtschaft und Gesellschaft

Traditionell betreiben die O. Ackerbau und Viehzucht als
Subsistenzwirtschaft. Viele, v.a. Männer, arbeiten zudem als Wanderarbeiter in südlicheren Industrien und auf Farmen.

Die aktuelle Regierungspartei Namibias, die SWAPO hat ihre Hauptanhängerschaft im Owamboland.



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