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Die Palästinensischen Autonomiegebiete liegen im Nahen Osten. Sie bestehen aus mehreren durch israelische Siedlungen voneinander getrennten Exklaven im Gazastreifen und dem Westjordanland. Außer an Israel und israelisch besetzte Gebiete grenzen sie am Gazastreifen an Ägypten und an das Mittelmeer. Die Autonomiebehörde beansprucht zudem die Kontrolle über die Grenze nach Jordanien (bisher liegt die Kontrolle bei Israel).
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2 Politik 3 Wichtige Städte |
Geschichte
Vor 1946 war das Gebiet Mandatsgebiet des Vereinigten Königreiches, die sowohl Israelis als auch Palästinensern das Land für einen eigenen unabhängigen Staat zusagten. Nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg im Anschluss an den 2. Weltkrieg wurde ein Teilungsplan der UNO ausgearbeitet, der den Gazastreifen und das Westjordanland für einen zu gründenden palästinensischen Staat vorsah, Jerusalem sollte unter internationale Verwaltung gestellt werden. Umgesetzt wurde dieser Plan jedoch nicht. Die besagten Gebiete wurden zuerst von Ägypten und Jordanien besetzt und im Sechstagekrieg 1967 von Israel erobert.
Die Palästinensischen Autonomiegebiete wurden nach dem Abkommen von Camp David 1978 zwischen Israel und Ägypten im Westjordanland und im Gazastreifen eingerichtet und sollen eine Vorstufe zu einem eigenen Staat darstellen, dessen Existenzrecht von fast allen Staaten anerkannt wird. Durch palästinensische Selbstmordattentate und israelische Vergeltungsaktionen mit Besetzungen palästinensischer Städte und durch den fortschreitenden israelischen Siedlungsbau auf palästinensischem Gebiet ist die Bildung eines eigenen Staates aber zur Zeit eher unwahrscheinlicher geworden.
Politik
Die Politik der Autonomiebehörde zielt auf die Errichtung eines eigenen Staates für die Palästinenser mit der Hauptstadt Ostjerusalem (arab. "al-Quds").
Wichtige Städte
Siehe auch: Nahostkonflikt