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Die Pampaskatze (Oncifelis colocolo) ist eine südamerikanische Art innerhalb der Familie der Katzen.
Vom Erscheinungsbild her unterscheiden sich die Pampaskatzen in den unterschiedlichen Regionen Südamerikas recht stark. Dies führt zu den unten geschilderten Schwierigkeiten bei der Klassifikation.
Die Farbpalette der Fellfärbungen reicht von schwarz über gelblich bis hellgrau. Das Fell ist stellenweise sehr lang und führt zu einem Mähnen-Effekt, der die Katze größer erscheinen lässt, als sie wirklich ist:
Die Pampaskatze hat eine Kopfrumpflänge von ca. 70 cm und eine Schwanzlänge von etwa 30 cm. Die Schulterhöhe beträgt etwa 60 cm, das Gewicht ausgewachsener Pampaskatzen liegt zwischen 3 kg (in freier Natur) und bis zu 7 kg (in Gefangenschaft).
Die Pampaskatze lebt in den Grasebenen von Südbrasilien bis Patagonien, aber auch den Andenregionen des südlichen und mittelwestlichen Südamerikas (von Ecuador südwärts). Sie ist sowohl in offenen Landschaften als auch in gemäßigten Wäldern heimisch.
Die Pampaskatze ist vorwiegend nachtaktiv. Sie ernährt sich von kleineren Nagetieren, beispielsweise Meerschweinchen, und von kleineren bodenlebenen Vögeln. An den patagonischen Küsten haben sich Pampaskatzen auf den Raub von Pinguineiern und -küken spezialisiert. Zudem gibt es immer wieder Berichte von Pampaskatzen, die Geflügelgehege plündern.
Die Pampaskatze paart sich in der Zeit von April und Juli. Ein Wurf hat etwa ein bis drei Junge.
Die Pampaskatze wird als gefährdet angesehen, und ist im Anhang B des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen geführt.Merkmale
Lebensraum
Lebensweise
Bedeutung und Nutzung