|
|
Pantomimen wirken durch ihre künstlerisch überhöhte Körpersprache und eine ausgefeilte Choreographie. Die Handlung einer pantomimischen Aufführung ist auf das Wesentliche reduziert und drückt meist extreme Gefühle aus, um beim Zuschauer eine Wirkung zu erzielen.
Vom Ballett unterscheidet sich die Pantomime durch das Fehlen einer durchgängigen begleitenden Musik sowie dadurch, dass die Ballettaufführungen tyischerweise aus tänzerischen Elementen bestehen.
Die Darbietung von Clowns kann auch pantomimische Elemente enthalten, wirkt jedoch insbesondere auch durch Sprache.
Die Pantomime entstand bereits in der Zeit des griechischen und des römischen Theaters, wurde über die Mysterienspiele des Mittelalters bis in den Stummfilm fortgeführt. Mit dem Ende des Stummfilms entstand eine eigene Kunstform der Pantomime im Theater (Marcel Marceau, Jean-Louis Barrault).