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Der Paprika gehört wie die Kartoffel und die Tomate zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Es gibt die Arten Capsicum annuum ("jährlich"), Capsicum frutescens ("strauchförmig"), Capsicum Chinense ("chinesisch") und andere weit weniger bekannte. Alle Paprikasorten sind mehrjährige Pflanzen.
Die Pflanzen werden bis zu 150 cm hoch und haben weiß-violette Blüten. Der Ursprung der Paprikapflanzen ist Mittel- und Südamerika. Heute wird Paprika weltweit in tropischen und gemäßigten Zonen angebaut.
Paprika sind Nutzpflanzen, deren Schoten sowohl unreif (grün) als auch reif (rot, orange, gelb) geerntet werden. Die Schoten sind die Früchte der Paprikapflanze; botanisch gesehen handelt es sich um eine Beere.
Im Sprachgebrauch werden die verschiedenen Paprikasorten nach der Schärfe ihrer Schoten in Gemüsepaprika, Pepperoni oder Chili unterteilt. Die Schärfe der Schoten verschiedener Sorten kommt durch unterschiedlichen Capsaicingehalt zustande. Je mehr Capsaicin eine Art enthält, umso schärfer ist sie. Die bei uns als Gemüsepaprika erhältlichen Früchte enthalten fast kein oder nur sehr wenig Capsaicin. Bei sehr scharfen Sorten findet sich das Caspiacin besonders an den Samenkörnern und den Innenrippen (Samenscheidewände) der Schoten.
Paprika bezeichnet außerdem das aus getrockneten Schoten durch Zermahlen hergestellte Gewürz, das ebenfalls in unterschiedlichen Schärfen verwendet wird.
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| Chilis (Prik) zum Trocknen ausgelegt.
Die Aufnahme entstand im Issaan.
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