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Der Bundesstaat Paraná (Kurzzeichen: PR) liegt im Süden Brasiliens. Er gliedert sich in 6 Hauptregionen mit 399 Gemeinden ("municípios").
Die Fläche beträgt 199.554.km², die Einwohnerzahl ca. 9 Mio. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 45 Menschen pro Quadratkilometer.
Der Bundesstaat grenzt im Westen an Argentinien und Paraguay. Im Osten wird Paraná durch den Atlantik begrenzt, im Norden durch die brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso do Sul und São Paulo. Benannt ist er nach dem Fluss Paraná, der seine Westgrenze bildet.
Die Hauptstadt ist Curitiba. Sie hat sich selbst den Beinamen "Hauptstadt der Ökologie" gegeben und ist bekannt u.a. durch ein vorbildliches öffentliches Nahverkehrssystem.
Weitere Städte in Paraná sind u.a. Londrina, Paranaguá, Araucária, Maringá und Ponta Grossa. Die berühmten Wasserfälle von Foz de Iguaçu liegen ebenfalls auf dem Territorium dieses Bundesstaates.
Der Bundesstaat gilt als Brasiliens wichtigster Agrarproduzent und liefert Mais, Baumwolle, Weizen, Soja, Reis, Erdnüsse und Bohnen. Schweine- und Geflügelzucht sind - ebenso wie in den den beiden südlichen Nachbarbundesstaaten Santa Catarina und Rio Grande do Sul - in Paraná ebenfalls vertreten.
Geographie
Wirtschaft und Landwirtschaft
In Paraná haben u.a. zahlreiche Automobilhersteller Produktionswerke errichtet.Geschichte und Kultur
Das Territorium von Paraná ist 1843 aus dem Bundesstaat São Paulo hervorgegangen. Hier siedelten im 19. Jahrhundert zahlreiche Einwanderer aus Italien, Polen, Deutschland, Russland und der Ukraine.Weblinks