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Der Begriff stammt noch aus der Zeit, als man kleine Korrekturen an Software (auf Lochkarten) durch Stanzen bzw. Zukleben einzelner Löcher bewerkstelligte.
Patches werden in der Regel verwendet, um fehlerhafte Software auszubessern. Zu solchen Fehlern (engl. Bugs) gehören beispielsweise Sicherheitslücken, Buffer-Overflows/-Overruns, Performanceschwächen, Programmabstürze, Memoryleaks, Darstellungsfehler in der Benutzeroberfläche oder das Fehlen von zugesicherten Eigenschaften eines Programms. Auch das softwaretechnische Aushebeln von eigentlich vorgesehenen Schutzfunktionen für ein Programm wird mitunter als Patch bezeichnet (z. B. Eliminieren der Zeitverzögerung bei einer Shareware).
Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Patch immer dann zum Einsatz kommen kann, wenn ein Computerprogramm nicht das macht, was es eigentlich machen soll.
Ein Patch umfasst in der Regel ein oder mehrere aktualisierte Dateien in einem meist gepackten Archiv. Als Patch bezeichnet man aber auch die Korrektur-Daten selbst und ferner ein Programm, das diese Korrekturen an den vorhandenen Daten bzw. Software vornimmt.
Unter Unix können die Programme diff und patch verwendet werden, um Patchdaten zu verarbeiten:
Unter Solaris gibt es die Kommandos
Patch ist angeblich auch der Ursprung des Namens für den Web Server Apache (a patchy Web Server) Die Begründung lautet, dass Apache aus fehlerbereinigten (gepatchen) Quellen des NCSA Webservers entstanden ist.
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