PCMCIA

Abkürzung für "Personal Computer Memory Card International Association". Dieser Begriff beschreibt einen Standard für Erweiterungskarten für mobile Computer, die anfangs überwiegend als mobile Datenspeicher dienten. Derzeit sind aber auch viele andere Anwendungen mit diesen Karten realisiert worden. Sie arbeiten stromsparend und unterstützen Plug and Play, sind also im laufenden Betrieb wechselbar. Es gibt drei verschiedene Typen, die sich in ihrer Dicke unterscheiden:

Alle Typen haben eine Grundfläche im Scheckkartenformat (85,6 × 54 mm) und sind damit sehr kompakt und leicht zu transportieren. Inzwischen hat sich statt "PCMCIA-Karte" der Begriff "PC-Karte" (PC Card) durchgesetzt. PCMCIA-Karten lassen sich außerdem nach ihrer Datenbreite unterteilen:

Kompatibilität

Die Technik ist voll abwärtskompatibel. Slots für Cardbus-Karten können also auch 16-Bit-Karten betreiben, aber nicht umgekehrt. Typ-II-Slots nehmen auch Typ-I-, aber keine Typ-III-Karten auf. Die für eine Karte erforderliche Spannung ist über eine Aussparung an der rechten Seite der Stirnseite codiert. So wird verhindert, dass man 3,3-Volt-Karten in Slots betreibt, die nur 5 Volt liefern. Slots, die für 3,3-Volt-Karten geeignet sind, können auch 5-Volt-Karten versorgen.

Notebooks ab Herstellungsjahr 1999 sind in der Regel mit Cardbus-Slots ausgestattet.

Böse Zungen behaupten, die Abkürzung bedeute in Wirklichkeit "People Can't Memorize Computer Industry Acronyms".

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