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Die regelmäßige Schwingungsperiode eines Pendels wurde bei der Konstruktion der ersten mechanischen Uhren genutzt.
Bei kleinen Auslenkwinkeln φ (< = 8°) kann man die Bewegung eines idealen Pendels mathematisch durch eine harmonische Schwingung beschreiben.
Die allgemeine Differentialgleichung zur Beschreibung eines Pendels ist
Mathematische Beschreibung
wobei ″ für die Ableitung nach der Zeit, g für die Gravitationskonstante, l für die Länge und m für die Masse des Pendels stehen.
Bei kleinem Auslenkungswinkel φ gilt
Da echte Pendel immer mehr als infinitesimal ausgelenkt werden, verhalten sie sich in Wirklichkeit nichtlinear. Außerdem ist die Dämpfung durch Reibungsverluste bei einem echten Pendel größer als Null, so dass die Auslenkungen ungefähr exponentiell mit der Zeit abnehmen.
Zwei aneinander befestigte Pendel bilden ein Doppelpendel, dessen Bewegungsabläufe in der Regel chaotisch sind.
Während ein Pendel nach obiger Differentialgleichung eine cos-förmige Bewegung aufweist, erzeugen linear gekoppelte Pendel (z.B. über Federn) komplexere Schwingungsmuster aus Überlagerungen von sog. Eigenschwingungen oder Moden mit zugehörigen Eigenfrequenzen.
Siehe auch: Foucaultsches Pendel, Pendeluhr, Physik, Federschwingung, Wasserschwingung in einem U-Rohr,Oszillator, Eigenwert.