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Die Philatelie oder Briefmarkenkunde hat ihre Anfänge kurz nach der Ausgabe der ersten Briefmarken auf der britischen Insel Mauritius.
Während junge Sammler noch alle Briefmarken sammeln, die sie bekommen können, spezialisieren sich nach einiger Zeit viele auf einen Teilbereich. Einzelne Staaten, Kontinente, Motive, Ereignisse (zum Beispiel die Olympischen Spiele) oder begrenzte Zeiträume (Weimarer Republik) sind die häufigsten Bereiche. Auch bestimmte Ausgaben, also Ersttagsausgaben oder Doppelausgaben zweier Länder, sind beliebt, genauso wie das Sammeln von ungestempelten Marken, Fehldrucken oder Briefen, die samt Frankatur erhalten sind.
Im Bereich der Philatelie gibt es Vereine, in denen sich Menschen mit diesem Hobby zusammenschließen. Diese sind in Landes-, Bundes-, Europa- und Weltverbänden organisiert.
In Deutschland ist dies der Bund deutscher Philatelisten e.V., Bonn. Dieser richtet auch Wettbewerbsausstellungen mit Prämierungen sowie den Tag der Briefmarke aus.
Es gibt Experten für die Prüfung der Echtheit von Briefmarken. Jeder Prüfer hat sein eigenes Spezialgebiet. In Deutschland sind alle anerkannten Prüfer im Bund Philatelischer Prüfer e.V. zusammengeschlossen.
Briefmarken wie die Blaue Mauritius können auf Versteigerungen Summen im 7-stelligen Bereich erzielen.
Alle erschienen Briefmarken und andere Sammelobjekte werden von Fachverlagen erfasst, nummeriert, beschrieben und bewertet. Die Michel-Kataloge vom Schwaneberger Verlag (München) sind in Deutschland zum de-facto-Standard geworden. Man spricht entsprechend von der Michel-Nummer und der Michel-Mark (MM) als Bewertungsgrundlage beim Tausch und Kauf.
Philatelische Sammelobjekte
Die größte Briefmarkensammlung besitzt die englische Königin Elizabeth II
Siehe auch: Hobby
Weblinks