Unter Pigmenten (lat. Malerfarbe) versteht man in der Regel nichtlösliche Farbstoffe. Ihre Färbung entsteht entweder durch Absorption oder Reflexion (Remission) bestimmter Frequenzanteile des sichtbaren Lichts. Speziell spricht man von Pigmenten
- bei künstlich hergestellten Farben; hier sind Pigmente die organischen oder anorganischen Färbemittel, die in Verbindung mit einem geeigneten Bindemittel (Leim, Öl, etc.) die Malerfarbe oder Patina ergeben. Auch zur Färbung von Kunststoffen werden Pigmente verwendet.
- in der Biologie als Farbträger so gut wie aller pflanzlichen oder tierischen Zellenn und Oberflächenbildungen wie Haaren oder Federn. Ein Pigmentmangel führt bei Tieren zum Albinismus.
Künstliche Pigmente
Man unterscheidet anorganische und organische Pigmente.
- Als anorganische Pigmente kommen häufig Metalloxide bzw. -sulfide zum Einsatz. Einige Beispiele für anorganische Pigmente: Schweinfurter Grün, Cobaltblau, Berliner Blau, Cadmiumgelb, Manganviolett.
- Bei den organischen Pigmenten kommen häufig organische, vorwiegend unlösliche Farbstoffe zum Einsatz. Als ein Beispiel seien hier die Perylenfarbstoffe erwähnt.
Technische Pigmente finden ihren Einsatz in Lacken und Farben.
Natürliche Pigmente
Siehe auch: Melanin, Hämoglobin, Chlorophyll, Flavonoide, Carotinoide