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Pinguine (Familie Spheniscidae) sind flugunfähige Vögel der südlichen Hemisphäre. In der Systematik der Vögel stellen sie die Ordnung der Sphenisciformes dar. Stammesgeschichtlich sind sie mit den Seetauchern (Gaviiformes), Röhrennasen (Procellariiformes) und Ruderfüßern (Pelecaniformes) verwandt, allesamt flugfähige Meeres- bzw. Wasservögel.
Die Familie der Pinguine (Spheniscidae) umfasst 6 Gattungen und 17 Arten.
Sie werden meist in kalten Klimaten der Südhalbkugel angetroffen (einschließlich des Packeises der Antarktis), obwohl einige Arten nordwärts bis zu den Galapagos-Inseln verbreitet sind und auf Futtersuche vereinzelt den Äquator überqueren. In der Antarktis gibt es keine Land-Raubtiere, so dass die Pinguine auf dem Land brüten können.
Die größte Pinguinart ist der Kaiserpinguin, der ca. 110 cm groß und 30-45 kg schwer wird, die kleinste Pinguinart der Zwergpinguin, der gewöhnlich 35 bis 40 cm groß ist und 1 kg wiegt. Im allgemeinen halten größere Pinguine ihre Körperwärme besser (Bergmannsche Regel) und bewohnen folglich kältere Regionen, während kleinere Pinguinarten in gemäßigten oder sogar tropischen Regionen vorgefunden werden. Die Flügel sind sehr kurz und stark, eher wie Flossen. Sie können damit sehr schnell schwimmen und sogar aus dem Wasser springen.
Pinguine ernähren sich von Fischenn, Tintenfischen, Krill und anderen Meerestieren, die sie während ihrer Tauchgänge erbeuten.
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Gattungen und Arten
Spass und Witze rund um Pinguine
Adelie-Pinguine (Pygoscelis adeliae) (photo Uwe Kils)Andere bekannte Pinguine
Weblinks