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Die Planeten sind zueinander Größen-,
aber nicht Entfernungsverbindlich'' |
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2 Geschichte der Entdeckung 3 Weblinks |
Planeten unseres Sonnensystems
Die mittleren Abstände der Planeten zur Sonne lassen sich recht genau mit der Titius-Bode-Reihe angeben. Zwischen Mars und Jupiter klafft hier eine Lücke, die durch den Asteroidengürtel gefüllt wird; allerdings tritt der Abstand des Neptuns nicht in der Reihe auf.
Aufgrund seiner geringen Größe und seiner stark elliptischen sowie gegen die Ekliptik geneigten Bahn ist der Planeten-Status von Pluto umstritten. Viele Astronomen rechnen ihn dem Kuipergürtel zu, einem Reservoir von Kometen und Asteroiden, das im inneren bis an die Neptun-Bahn heranreicht.
Für die Reihenfolge der Planetenbahnen von der Sonne gesehen gibt es ein Akrostichon als Eselsbrücke "Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten." Die Anfangsbuchstaben sind mit denen der Planetennamen identisch.
Die wichtigsten bekannten Eigenschaften der Planeten sind unter Planet (Tabelle) tabellarisch erfasst.
Geschichte der Entdeckung
Die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn sind mit bloßem Auge am Nachthimmel erkennbar und erscheinen heller als die meisten Fixsterne. Sie waren bereits in der Antike bekannt und wurden von vielen Kulturen mit ihren Hauptgöttern identifiziert. Die noch heute verwendeten Namen stammen aus der römischen Mythologie.
Obwohl es bereits in der Antike Vertreter des Heliozentrischen Weltbilds gab (z.B. Aristarchos von Samos), wurde bis Mitte des 16. Jahrhunderts allgemein angenommen, dass sich die Planeten mitsamt der Sonne um die Erde bewegen (Geozentrisches Weltbild). 1543 veröffentlichte Nikolaus Kopernikus, angeregt durch Aristarchos, sein Werk "Von den Umdrehungen der Himmelssphären", in dem er die Sonne in den Mittelpunkt stellte und die Erde als weiteren Planet erkannte.
Unter günstigen Bedingung ist Uranus auch mit bloßem Auge zu erkennen. Er wurde erst 1781 von Sir Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt, der die Titius-Bode-Reihe zur Bestimmung der Umlaufbahn nutzte. Anhand von Bahnstörungen des Uranus berechnete Urbain Jean Joseph Leverrier die Bahn eines weiteren Planeten, dies führte am 23. September 1846 zur Entdeckung des Neptun durch Johann Gottfried Galle und Heinrich Louis d'Arrest. Durch den neu entdeckten Planeten konnten jedoch nicht sämtliche Unregelmäßigkeiten in der Uranus-Bahn erklärt werden. Schließlich wurde 1930 jener "Planet X" von Clyde W. Tombaugh entdeckt und später Pluto genannt. Die Existenz eines 10. Planeten ("Transpluto") ist unwahrscheinlich.
Ende des 20. Jahrhundert wurden auch Planeten außerhalb des Sonnensystems (Exoplaneten) entdeckt.
Kein realer aber dennoch berühmter Planet ist der zehnte Planet des Sonnensystems Rupert der in den Romanen von Douglas Adams beschrieben wird.
Siehe auch: Tabelle der Eigenschaften der Planeten, Astronomische Objekte, Astronomie, Kosmologie, Universum, Galaxie
Weblinks
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