|
|
| align="center" width="50%" |
|----
| align="center" width="50%" | (Details)
| align="center" width="50%" | (Details)
|}
|----
| align="center" colspan="2" style="border-bottom:2px solid gray;" |
Wahlspruch: Bóg, Honor, Ojczyzna. Polnisch, "Gott, Ehre, Vaterland"
|----
| Amtssprache || Polnisch; regional auch Deutsch, Ukrainisch und Weißrussisch.
|----
| Hauptstadt || Warschau (Warszawa)
|----
| Staatspräsident || Aleksander Kwaśniewski
|----
| Ministerpräsident || Leszek Miller
|----
| Fläche || 312.685 km²
|----
| Einwohnerzahl || 38.632.500
|----
| Bevölkerungsdichte ||
|----
| Gründung ||
|----
| Währung || 1 Zloty (Zl) = 100 Groszy
|----
| Zeitzone || UTC +1
|----
| Nationalhymne || Mazurek Dąbrowskiego
|----
| Autokennzeichen || PL
|----
| Internet-TLD || .pl
|----
| Vorwahl || +48
|----
| align="right" colspan="2" |
|----
| align="center" colspan="2" |
|}Die Republik Polen (poln.: Rzeczpospolita Polska) ist ein Staat in Mitteleuropa. Polen grenzt an Deutschland im Westen, an Tschechien und die Slowakei im Süden, an die Ukraine und Weißrussland im Osten, an Litauen und die russische Exklave Kaliningrad (Kaliningrader Oblast) im Nordosten sowie an die Ostsee im Norden. Die
| Table of contents |
|
2 Geographie und Klima 3 Woiwodschaften 4 Geschichte 5 Politik 6 Wirtschaft 7 Verkehr 8 Religion 9 Kultur 10 Tourismus 11 Weitere Themen 12 Weblinks |
Polen ist etwas kleiner als die Bundesrepublik Deutschland mit ungefähr halb so vielen Einwohnern.
Neben Polen (98.7%) leben Deutschpolen (ca. 400.000 mit polnischen und deutschen Vorfahren), Ukrainern (ca. 300.000) und Weißrussen (200.000) in Polen. Ferner auch Armenier, muslimische Tataren, Litauer, Roma, Lemken, Russen, Karamäer, Slowaken, Juden, Tschechen. Unter den Ausländern stellen Vietnamesen die größte Gruppe dar, dann folgen Griechen und Mazedonier.
Polen ist ethnisch äußerst homogen.
Polen ist zum überwiegenden Teil von der Eiszeit geformtes Tiefland und bildet ein Übergangsgebiet zwischen dem Tiefland Osteuropas und dem Norddeutschen Tiefland.
Polen ist landschaftlich ähnlich gegliedert wie Deutschland, d.h. von der wenig gegliederten Küste im Norden aus folgen Flachland mit der Seenplatte des Baltischen Landrückens, das Mittelpolnische Urstromtal, Mittelgebirge (die Polnische Platte) und schließlich das Hochgebirge (Sudeten und die zu den Karpaten gehörende Hohe Tatra).
Der mit 2499 m höchste Berg nennt sich Rysy ("Meeraugspitze") und liegt in der Hohen Tatra. Die längsten Flüsse sind die Weichsel (Wisła), die Oder (Grenzfluss) (Odra) und die Warthe (Warta). 28% des Landes sind bewaldet. Das Klima ist gemäßigt und wird nach Osten und Südosten mehr und mehr kontinental.
In den Wäldern kommen neben Rotwild, Rehwild, Schwarzwild und Wisent auch Elche und Biber vor.
Siehe auch: Polnische Inseln, Großpolen, Masowien, Ermland-Masuren, Pommern, Schlesien, Kleinpolen, Podlasien.
Das Klima ist etwas kontinentaler als in Deutschland. Das bedeutet, die Winter sind kälter und die Sommer wärmer. Im Osten des Landes ist der Unterschied größer als in den westlichen Landesteilen.
Seit 1. Januar 1999 ist Polen in 16 Woiwodschaften (Provinzen) eingeteilt.
Jede Woiwodschaft hat ein eigenes Parlament, ein repräsentatives Oberhaupt ("Marschall") und einen Landtagsvorsitzenden.
Die größten Städte in Polen sind Warschau (Warszawa), Lodsch (Łódź), Krakau (Kraków), Breslau (Wrocław), Posen (Poznań), Danzig (Gdańsk), Stettin (Sczcecin), Bromberg (Bydgoszcz), Lublin, Kattowitz (Katowice), Białystok und Tschenstochau (Częstochowa).
Siehe auch: Liste deutscher Bezeichnungen polnischer Orte
Hauptartikel: Geschichte Polens
Polen entstand in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts. Über weite Perioden seiner Geschichte stand der Kampf um ein souveränes Staatswesen im Zentrum jeder Politik. Polen wurde in den drei polnischen Teilungen am Ende des 18. Jahrhunderts zwischen Preußen, Österreich und Russland wie eine Torte aufgeteilt.
Erst 1918 gewann es seine Souveränität zurück. 1939 wurde Polen gemäß dem Hitler-Stalin-Pakt von deutschen und sowjetischen Truppen besetzt. Nach 1945 blieb es im Einflussbereich der Sowjetunion, die eine kommunistische Regierung errichtete.
Diese Regierung wurde 1989 durch demokratische Kräfte unter Führung der Gewerkschaft Solidarność abgelöst.
Siehe auch: Liste der Herzöge und Könige von Polen
Die Republik Polen ist eine parlamentarische Demokratie. Zwei Kammern, Sejm (460 Abgeordnete) und Senat (100 Abgeordnete), bilden das Parlament, welches die Legislative innehat. Die im Parlament vertretenen polnischen Parteien gruppieren sich in eine Regierungskoalition und die Opposition.
Die Exekutive wird von einem Ministerpräsidenten und einem Ministerrat ausgefüllt, die ihrerseits vom Staatspräsidenten ernannt werden und mit diesem gewisse Kompetenzen (Landesverteidigung, Außenpolitik) teilen.
Die Innenpolitik ist geprägt von einem sich dynamisch verändernden Parteienwesen und der Auseinandersetzung um die Reformen, die notwendig sind, um Polen für die Mitgliedschaft in der EU (ab 1. Mai 2004) wettbewerbsfähig zu machen.
Auf der Linken haben sich dabei postkommunistische, nun sozialdemokratische Kräfte zusammengeschlossen und stehen einer zersplitterten Rechten gegenüber, welche die Folgekosten des EU-Beitritts kritisch einschätzt.
Polen war bis 1989 in den RGW und den Warschauer Pakt eingebunden. Seit der politischen Wende orientiert sich Polen stark an der EU und an den USA. Polen ist seit dem 12. März 1999 NATO-Mitglied. Nach der Entscheidung auf dem EU-Gipfeltreffen am 13. Dezember 2002 in Kopenhagen soll Polen zum 1. Mai 2004 mit neun weiteren ost-, ostmittel- und nordosteuropäischen Staaten in die Europäische Union aufgenommen werden.
Siehe auch: Parteien in Polen, Außenpolitik Polens
Wichtigste Exportartikel Polens sind Maschinen (Montagewerke verschiedener Automobilfirmen), Elektroartikel, Textilien.
Wichtigste Handelspartner sind die EU-Staaten, v.a. Deutschland und Italien.
Polen ist ein wichtiges Transitland von Nordeuropa auf den Balkan und von Westeuropa nach Osteuropa. Die größte Eisenbahngesellschaft ist die Polskie Koleje Panstwowe (PKP). Dem in Polen trotz wachsendem Individualverkehr immer noch sehr bedeutsamen öffentlichen Verkehr dient ferner ein ausgedehntes Überlandbusnetz. Das Straßennetz ist zwar mittlerweile sehr gut ausgebaut, es fehlen aber nach wie vor fast völlig die Autobahnen. Wichtigste Seehäfen sind Stettin (Szczecin), Gdingen (Gdynia) und Danzig (Gdańsk). Größte Fluggesellschaft ist die LOT aus Warschau-Okecie.
Polen ist weit überwiegend ein katholischeses Land (90,7% Katholiken); 1,4% Polnisch-Orthodoxe; 0,3% Protestanten, 0,1% Altkatholiken, Minderheiten von Moslems Tataren und Juden.
Eine besondere Rolle spielt Papst Johannes Paul II, der vor seiner Wahl unter seinem eigentlichen Namen Karol Wojtyła Erzbischof von Krakau (Kraków) war und in Polen auch wegen seiner politischen Rolle hohes Ansehen genießt.
Es gibt auch religiöse Minderheiten.
Siehe auch: Konfessionen in Polen
Hauptartikel: Kultur in Polen
Die polnische Kultur ist eng verknüpft mit der politischen Geschichte Polens.
In Bereichen, wie Literatur, Musik und Kunst, versuchten immer wieder Künstler, den Kampf um die Unabhängigkeit Polens mit ihren Mitteln zu unterstützen.
Als Beispiele hierfür können die nationalen Gedichte von Adam Mickiewicz, die Historienmalerei von Jan Matejko oder die frühen Klavierwerke von Frédéric Chopin genannt werden.
Heute ist die breitgefächerte Kultur Polens von Globalisierungstendenzen und finanziellen Problemen betroffen, andererseits kann sie, gerade in der Kulturszene größerer Städte eine eigene Identität erhalten.
Hauptartikel: Tourismus in Polen
Für Touristen sind einerseits die Städte, andererseits die teilweise noch unberührte Natur attraktiv.
Viele Städte, die 1945 zerstört waren, wurden originalgetreu wiederaufgebaut. Besonders die Zentren um die Marktplätze haben eine romantische Atmosphäre. Im Norden bietet Polen mit der Ostseeküste und Masuren weite Erholungsgebiete. Im Süden laden die Berge zu Ski- und Wanderferien ein.
Bevölkerung
Geographie und Klima
Woiwodschaften
Städte
Geschichte
Politik
Wirtschaft
Verkehr
Religion
Kultur
Tourismus
Weitere Themen
Weblinks
| Europäische Union / Europa / Staaten der Welt |
|---|
|
Belgien | Dänemark | Deutschland | Finnland | Frankreich | Griechenland |
Irland | Italien | Luxemburg | Niederlande | Österreich | Portugal | Schweden | Spanien | Vereinigtes Königreich Beitrittskandidaten zum 1. Mai 2004: Estland | Lettland | Litauen | Malta | Polen | Slowakei | Slowenien | Tschechien | Ungarn | Zypern |
nds:Polen