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PostScript ist optimiert für die Druckerausgabe und eignet sich nur bedingt für die Anzeige am Bildschirm. Postscript-Dateien sind außerdem nicht für die Bearbeitung gedacht (siehe DTP), sondern ein endgültiges Ausgabeformat.
PostScript-fähige Drucker und Druckmaschinen sind zu diesem Zwecke mit einem PostScript-Interpreter ausgestattet, der die Datei zeilenweise interpretiert. Man unterscheidet Hard- und Software-Interpreter. Eine freie Software-Implementierung eines solchen Interpreters bietet die Software Ghostscript. PostScript hat sich über die Jahre zu einem Quasi-Standard in der Druckindustrie entwickelt.
Das weit verbreitete PDF-Format baut auf Postscript auf. Im Unterschied zu PDF ist Postscript eine vollständige Programmiersprache. Sie ist jedoch stack-orientiert und funktioniert nach dem Prinzip der umgekehrten polnischen Notation.
Ein Programmbeispiel ist:
/Courier findfont 10 10 add scalefont setfont 50 50 moveto (Hello World) show showpage % Schreibt "Hello World" in Courier - 20 (10+10) in die untere, linke Ecke auf ein Blatt
Das Betriebssystem NeXTSTEP verwendete PostScript als sog. Display Postscript auch für die Bildschirmdarstellung. Bei dem aus NeXTSTEP hervorgegangenen Mac OS X kommt hingegen PDF zum Einsatz, die Oberfläche heisst Quartz.
Siehe auch: EPS, PDF, Raster Image Processor (RIP)