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Die begrenzte Vegetation (Baumarmut, wenig dichte Gras- und Strauchlandschaft) geht auf die kontinentale Lage (im Fall Nordamerika zudem auf den Regenschatten der Rocky Mountains) und die damit verbundenen ariden Klimabedingungen (Wassermangel) zurück.
Die Prärie war bis zum letzten Drittel des 19. Jahrhunderts Heimat zahlreicher Indianervölker, deren Lebensweise sich an den Bisons orientierten, die zu bestimmten Zeiten die Prärien durchzogen und gejagt wurden. Nachdem die Weißen den Bison praktisch ausgerottet hatten, waren die Indianer in ihrer herkömmlichen Kulturform als Prärie-Indianer ebenfalls zum Aussterben verurteilt.
Heute bilden die Prärien eine riesige landwirtschaftlich genutzte und künstlich bewässerte Anbaufläche für Weizen, Mais und andere Produkte.