Produktionsbiologie

Die Produktionsbiologie ist ein Teil der Ökologie und befasst sich mit den Energie- und Stoffflüssen in Ökosystemen.

Nach ihrer Rolle unterscheidet man die Lebewesen in Ökosystemen in

Bei den Konsumenten unterscheidet man mehrere Trophieebenen: Als Faustregel gilt, dass die Biomasse der Lebewesen von einer Trophieebene zur nächsten um den Faktor 10 abnimmt.

Generell wird der überwiegende Teil des von den Primärproduzenten in der Biomasse organisch gebundenen Kohlenstoffs sowie der darin gebundenen Energie im Ökosystem selbst durch Konsumenten und Destruenten innerhalb weniger Jahre wieder umgesetzt. Unter besonderen Bedingungen, speziell in der Tiefsee, in tiefen Seen, in gemäßigten Wäldern, in Mooren und in der Tundra, wird nicht die gesamte Biomasse wieder mineralisiert, sondern zu Humus, Torf oder Gewässerschlamm umgesetzt. Werden diese in geologischen Zeiträumen von der Luft abgeschlossen, so kann daraus Kohle und Erdöl entstehen. Auf diese Weise ist auch der derzeitige Sauerstoffgehalt der Erde entstanden.

Durch den derzeitigen übermäßigen Verbrauch fossiler Energierohstoffe und die damit verbundene Kohlenstoffdioxid-Freisetzung sind die Stoffflüsse auf der Erde aus dem Gleichgewicht geraten. Dies ist eine wesentliche Ursache für die Klimaänderungen durch den verstärkten Treibhauseffekt.



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