Prokaryont

Unter dem Begriff Prokaryonten (sprachlich korrekter: Prokaryoten, Procarya, Procaryota) werden alle Lebewesen ohne Zellkern zusammengefasst. Alle anderen zellulären Lebewesen, die einen echten Zellkern besitzen, werden als Eukaryonten (Eukaryoten) bezeichnet.

Seit alle zellulären Lebewesen in drei Domänen eingeteilt werden, fassen die Domänen der Eubakterien und der Archaebakterien alle Prokaryonten zusammen.

Die Procyte charakterisieren:

- Ungemein physiologische Flexibilität (sie kommen im ewigen Eis wie in der Wüste vor, beim Vorhandensein von Sauerstoff wie beim Nichtvorhandensein desselben, als tödlicher Epidemienerreger (Pest) wie als symbiontischer Helfer des Menschen und natürlich von anderen komplexen Organismen (E.Coli, das "Haustier der Biologen"))

- Vorhandensein von Plasmiden (die aber auch in bestimmten Eukaryoten vorkommen können),

- Eine morphologisch nicht sehr komplexe Form (meist nur runde "Klumpen"),

- Das Fehlen von Zellorganellen wie bsp. Mitochondria, Plastiden aber vor allem auch des Zellkerns. Das Genom schwimmt wie die Polymerasen frei im Cytoplasma herum; Transkriptio und Translatio finden also im Cytoplasma statt.

- Das Vorhandensein von im Gegensatz zum Eukaryot kleineren (70S-) Ribosomen (Eukaryoten: 80S-Ribosomen).



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