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Die Krankheiten oder Folgen von Krankheiten die den Psychosen entsprechen kann man weiter in zwei Gruppen einteilen. Zum einen Psychosen bei denen man mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Methoden eine körperliche Ursache findet. Dies kann eine Erkrankung des Gehirns selbst, oder auch eine andere körperliche Erkrankung sein, die indirekt die Hirnfunktion beeinflusst. Dies bezeichnet man als exogene Psychose, oder symptomatische Psychose.
Beispiel hierfür sind Demenzen, delirante Syndrome, aber auch viele andere Erkrankungen die anderen nicht exogenen Psychosen sehr ähnlich sind. Bei einem großen Teil der Psychosen findet man jedoch keine körperliche Ursache, häufig aber eine familiäre Häufung welche auf eine genetische Teilursache hinweist. Diese bezeichnet man als endogene Psychosen. Beispiel dafür ist die Schizophrenie sowie die endogene Depression bzw. Manie.
Fasst man diese Einteilung der psychischen Störungen zusammen, gelangt man zu einer Dreiteilung:
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2 Siehe auch 3 Weblinks |
Beispielsweise können psychosoziale Aspekte auch bei den endogenen Psychosen eine nicht unerhebliche Rolle spielen, wie auch umgekehrt bei den neurotischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen biologische und andere genetische Aspekte eine Rolle spielen können. Vielfach ist die genaue Ursache oder das Zusammenspiel von Teilursachen psychischer Störungen unbekannt. Die Abgrenzung der exogenen von den endogenen Psychosen ist ebenfalls schwierig, da die Nachweisbarkeit einer organischen Ursache vom jeweiligen Stand der Forschung abhängig ist.
Aus diesen Gründen versuchte man neue Einteilungen der psychischen Störungen zu schaffen, welche alleine auf der psychischen Symptomatik beruhen (phänomenologisches Prinzip) und nicht auf einer mehr oder weniger bekannten Ursache. Auf die nicht einheitlich definierten Begriffe "Psychose" und "Neurose" verzichtet man weitgehend. Eines dieser Klassifikationssysteme ist das DSM-IV System, es wurde von amerikanischen Psychiatern entwickelt. Ein anderes welches die rein phänomenologische Einteiliung weitgehend, aber nicht völlig, durchführt, ist das ICD-10 System der WHO.
Eine Psychose kann durch einen gestörten Realitätsbezug, Halluzinationen, Bewusstseinsstörungen gekennzeichnet sein. Eine Abgrenzung gegenüber einer Neurose, dem Borderline-Syndrom, Persönlichkeitsstörungen und abnormen Erlebnisreaktionen ist nicht immer ganz einfach.
Triadisches System
Man spricht vom Triadischen System. Diese Einteilung psychischer Störungen ist auch heute noch implizit recht häufig und stellt das Einteilungsprinzip von einigen Lehrbüchern dar. Da das Grundprinzip des Triadischen Systems eine angenommene Ursache der Erkrankungen/Störungen ist, hat es jedoch deutliche Nachteile. Siehe auch
Weblinks