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Das Instrumentarium ist seit dem 18. Jahrhundert weitgehend gleich geblieben, Händeklatschen, polyphoner Gesang, Trommeln (Tabla und Dholak) und als wichtige Ergänzung im 19. Jahrhundert das von englischen Missionaren mitgebrachte Harmonium. Praktiziert wird der Qawwali meist an Gedenktagen sufischer Heiliger. Die einzelnen Gesänge sind nicht streng durchkomponiert, sondern Improvisationen, dauern annähernd 30 Minuten und verwenden als Grundlage klassische Sufi-Texte, zumeist Gedichte, anhand derer sie sich in drei verschiedene Formen einteilen lassen:
Aufführungspraxis
Formen
Ghazal
Liebesgedichte, wobei zu beachten ist, dass das Motiv der Liebe, so explizit es auch sein mag, sich immer an Gott als "Geliebten" richtet, niemals an einen Menschen.Tarana
Dies sind schnelle, rhythmische Gesänge, deren Text nur aus Silben besteht, vergleichbar mit dem Scatgesang im Jazz. Taranas dienen meist als Intermezzo innerhalb eines Stückes.Hamd
Eine Hymne an den Propheten. Ein Hamd dient in der Regel auch zur Eröffnung eines Konzertes.