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Soziologische Gegebenheiten, die den Menschen in seiner Vergesellschaftung zum Inhalt haben, lassen sich einerseits quantitativ-empirisch beschreiben und erhellen, andererseits ist gerade für ein tieferes Verständnis dieser Zusammenhänge eine qualitative Analyse und Bewertung sowie in einem weiteren Schritt auch eine geisteswissenschaftliche Auseinandersetzung unerlässlich.
Eine rechtverstandene qualitative Methode wird verschiedene Sichtweisen in ihrer argumentativen Struktur zu erhellen suchen und sich um inhaltliche Zuordnung des quantitativ Erhobenen bemühen. Zu den elaborierten Methoden der qualitativen Sozialforschung zählen die grounded Theory, die objektive Hermeneutik und die qualitative Inhaltsanalyse.
Kritiker von qualitativen Forschungsmethoden kritisieren insbesondere die Subjektivität der auf diese Weise erhobenen Daten und werfen ihr Unwissenschaftlichkeit vor. Demgegenüber wird geltend gemacht, dass jeglicher Verzicht der Soziologie auf eine qualitative Hermeneutik diese zu einer das eigentliche Humanum verkennenden und damit verfehlenden Theorie machen würde.