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Das Quartär ist die jüngste Periode der Erdgeschichte. Das Quartär folgt dem Tertiär und wird in die Epochen Pleistozän (circa 1.8 Millionen Jahre bis 8.000 v. Chr.) und Holozän (geologische Gegenwart) eingeteilt. Wegen der kurzen Zeitdauer des Quartärs ist eine fossilstratigraphische Abgrenzung zum Tertiär nicht oder nur schlecht möglich, die Grenze zum Tertiär ist bislang noch nicht bindend festgelegt.
Der Begriff Quartär wurde 1929 von Jules Desnoyers vorgeschlagen, um Sedimente im Pariser Becken anzusprechen, die deutlich jüngeres Alter als tertiäre Ablagerungen aufwiesen. Das Quartär umfasst in etwa die Zeitspanne der jüngsten Vereisungsperiode (verschiedene aufeinanderfolgende Eiszeiten) der Erde.