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Bevor das Programm, welches der Programmierer schreibt, von einem Computer ausgeführt werden kann, muss es in Maschinensprache und letztlich in eine Folge von Bits umgesetzt werden. Dies kann entweder durch einen Compiler oder - zur Laufzeit - durch einen Interpreter (evtl. auch über Bytecode, wie bei Java) geschehen.
Der Programmcode wird meist von Hand geschrieben, aber es gibt auch Codegeneratoren, die aus Entwürfen, z. B. Struktogrammen oder UML-Entwürfen, Code automatisch generieren. Besonders interessant sind Entwicklungssysteme, die aus Entwürfen Code und umgekehrt auch aus Code wieder Entwürfe erzeugen können. Dabei werden manuelle Änderungen am Code nachträglich in den Entwurf wieder eingebaut. Auf diese Weise ist ein so genanntes "round-trip-engineering" möglich, bei dem an jeder Stelle manuelle Veränderungen in den gesamten Entwicklungsprozess eingebracht werden können.
Kommerzielle Programme werden meistens ohne Quelltext ausgeliefert.
Programme die unter einer Open Source Lizenz stehen, werden in der Regel direkt mit ihrem Quelltext ausgeliefert. Dies ermöglicht deren Anpassung für spezifische Bedürfnisse und erhöht auch die Qualität, da Fachleute die Fehler besser lokalisieren können und sie entweder direkt beheben (sog. "Patch" oder Flicken) oder den ursprünglichen Programmierern qualitativ bessere Fehlermeldungen liefern können. Die Möglichkeit, Open Source-Programme anhand ihres Quelltextes zu überprüfen, erhöht das Vertrauen des Anwenders in ihre Korrektheit und die Freiheit von trojanischen Pferden und Hintertüren.
Im weiteren Sinne versteht man unter Quelltext auch die menschenlesbare Version eines beliebigen Codes. Beispielsweise ist der Quelltext von Web-Seiten in HTML geschrieben.
Beispiele für Quelltexte findet man auf Hallo Welt.
Siehe auch: Syntax-Highlighting