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Nach Abschaffung des Osmanischen Kalifats im Jahre 1924 versuchte der Haschemit Hussein, König von Hedjas zu Mekka, im Jahre 1925 das Kalifat für sich zu erringen, ohne jedoch allgemeine Anerkannung zu finden. Als er 1926 Gebiet des Hedjas in dem die heiligen Stätten Mekka und Medina liegen, verlor, wurde dieser neue Kalif endgültig zur tragischen Gestalt, da er auch keine weltliche Macht mehr besaß. Seine beiden Söhne wurden waren jedoch bereits von den Engländern als Könige des Iraks und Transjordaniens eingesetzt worden. Auch Karim Agha Khan IV stammt nach der Überlieferung der Nizaris über Ali ibn Abu Talib aus dem haschemitischen Zweig der Quraysh.
In der islamischen Welt gilt die Abstammung aus dem Stamm der Quraysh bis heute als ein Zeichen von Prestige. Hunderttausende wenn nicht gar Millionen von Muslimen beanspruchen eine Abstammung aus den Stamme Quraysh, was jedoch meistens nicht nachprüfbar ist. Bei den oben genannten Haschiten scheint die Abstammung aus dem Stamme Quraysh jedoch sehr wahrscheinlich.
Der Name Qurayschi oder ähnlich ist auch keineswegs selten. Bekanntester Namensträger ist heute wohl Hanif Kureishi.