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Interessant ist die im Ragga praktizierte Verfahrensweise, nach der ein erfolgreicher Riddim (beim Hip Hop würde man ihn 'Instrumental' nennen) immer wieder für neue Aufnahmen von anderen Künstlern recycled ("voiced") wird.
Ragga wird üblicherweise auf 45er Vinyl-Singles gepresst und beim Auflegen wird oft über einen langen Zeitraum (1 Stunde und mehr) der selbe Riddim mit immer neuen Texten aneinandergereiht. Dies verstärkt den hypnotischen Effekt. Auf trickreiches Mixing wird dabei verzichtet, zumal dies aufgrund des Plattenformats auch schwer möglich wäre.
Die Texte drehen sich inhaltlich größtenteils um zwei Themen: Sex (Slackness) und Politik/Religiosität (Consciousness).
Der wichtigste Rhythmus sieht so aus:
Cymbal . . . . . . x . Snare . . . . . . o . Bassdrum o . . o . . . .
Wichtige Vertreter
Literatur
PDF-Version frei herunterladbar unter www.oktober.de/reggae