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Ragnarök (alt nord.), Schicksal der Götter, auch Ragnarökr, ins Deutsche fälschlicherweise als (Götterdämmerung) übertragen, bezeichnet in der germanischen Mythologie den Kampf und das Ende der Götter sowie der uns bekannten Welt, durch den sogenannten Weltenbrand. Zugleich aber ist es auch der Beginn einer neuen.
Anders als die heutigen Religionen kennt die germanische Mythologie kein göttliches Strafgericht (Apokalypse) oder etwas ähnliches. Statt dessen sind die Götter und die Welten der Germanen wie alles andere auch einem ewigen Werden und Vergehen unterworfen.
In der Sage wird der gefangene Loki sich selbst und daraufhin die Urriesen (siehe auch Eintrag unter Riese) befreien, die das Verderben durch Ungeheuer, Feuer und Flut über die Welt bringen. Schließlich versinkt die Welt wieder im ursprünglichen Chaos um schließlich unter den Kindern der Götter Baldur und Hödur neu zu entstehen - wieder mit der Vorahnung des einstigen Untergangs.
Götterdämmerung ist auch der Titel einer Oper von Richard Wagner, der vierte Teil der Tetralogie Der Ring des Nibelungen.