Rattenfloh

Rattenflöhe (Xenopsylla cheopsis), auch bekannt als Pestflöhe, gehören zu den Flöhen innerhalb der Insekten. Sie zeichnen wie alle Flöhe durch ihre abgeflachte Körperform und das Fehlen von Flügeln aus. Außerdem handelt es sich bei ihnen um Holometabole Insekten, d.h. ihre Entwicklung verläuft über eine Larve und eine Metamorphose zu den ausgewachsenen Tieren.

Die männlichen Rattenflöhe sind 1,4 - 2 mm, die weiblichen Rattenflöhe 1,9 - 2,7 mm lang. Sie haben am Kopf, im Gegensatz zu Hunde- und Katzenflöhen, keine Stachelkämme. Sie können das hundertfache ihrer Körperlänge springen, und sind in der Lage, mehrere Monate ohne Nahrung auszukommen.

Der Rattenfloh gilt als einer der Hauptüberträger der Pest. Er saugt die Erreger (Yersinia pestis) in seinen Vormagen, wo sie verklumpen und ihn verstopfen. Dadurch wird der Floh nicht satt, so dass er erneut sticht, dieses Mal vielleicht ein anderes Opfer, und die Erreger überträgt.

Außerdem gilt der Rattenfloh ebenso als Überträger des Mäusefleckfiebers. Der Rattenfloh scheidet in diesem Fall die Erreger (Ricketsia typhi) mit dem Kot aus. Das Opfer kratzt sich und durch die Stichwunde oder eine andere Verletzung gerät der Erreger in die Blutbahn des Opfers.



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