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Durch die Wortwahl wird die Ansicht ausgedrückt, das Anfertigen und Verbreiten von unautorisierten Kopien sei moralisch verwerflich. Die Gegenmeinung hält urheberrechtsverletzendes Kopieren für eine Bereicherung der Gesellschaft und das noch geltende Urheberrecht für nicht mehr zeitgemäß.
Geschichtlich ist die "Raubkopie" eine relativ neue Erscheinung, da das Urheberrecht erst seit einigen Jahrhunderten existiert und erst im 20. Jahrhundert die heutige jahrzehntelange Schutzdauer erreichte. Vorher waren z.B. das Abschreiben (und später Nachdrucken) von Büchern, die Übernahme von Liedern eines Sängers durch die Allgemeinheit oder andere Musiker, die Ausgestaltung eines Stoffes durch diverse Autoren in unterschiedliche Richtungen etc. höchst normale Vorgänge.
Siehe auch: Bootleg, Plagiat, Covern
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