Rauschen (Physik)

Breitbandiges Signal mit zufälligem Amplitudenverlauf. In der Nachrichtentechnik unterscheidet man zwischen prinzipiell vermeidbarem Rauschen aus künstlichen Quellen und dem allgegenwärtigen Hintergrundrauschen (thermisches oder Johnson-Rauschen). Je breitbandiger der Sender, desto mehr Rauschen überträgt er neben dem Nutzsignal. Ein wichtiger Parameter bei der Signalübertragung ist deswegen das Signal-Rausch-Verhältnis. Es wird meist in dezibel (dB) angegeben und bezeichnet das logarithmierte Verhältnis von Signal- zu Rauschleistung.

Für digitale Signale ist ein SR von 15 dB noch ausreichend, während die verständliche Übertragung menschlicher Sprache mindestens ein SR von 20 dB erfordert.

In der Kryptographie werden Rausch-Signale als Hilfsmittel zur Erzeugung zufälliger Schlüssel eingesetzt.

Siehe auch: Rosa Rauschen, Weißes Rauschen, Rotes Rauschen, Braunes Rauschen, Fouriertransformation



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