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Die fruchtbaren Lößböden haben zu einer frühzeitigen Besiedlung des Gebietes geführt. Die ältesten Kerne der Siedlungslandschaft reichen in die altsächsische Zeit zurück. Schon für die vorrömische Eisenzeit sind Siedlungsspuren archäolo-gisch nachgewiesen worden (GÜNTHER 1981, zitiert nach SCHÜTTLER 1986). Vornehmlich im 18. Jahrhundert erfolgten dann die großflächige Rodung der waldtragenden Niederungen und die Umwandlung in Grün- und Ackerland (RIEPENHAUSEN 1938/1986). So sind heute nur noch die umliegenden Bergländer durchgehend bewaldet.
Die heutige Landschaft des Ravensberger Hügellandes wird allgemein als „Parklandschaft“ charakterisiert. Typisch dafür sind relativ zahlreiche Feldgehölze und Gebüsche innerhalb der überwiegend als Acker und Grünland genutzten Feldflur und eine ursprünglich ausgeprägte Streusiedlung, d.h. neben kleinen Dorfkernen waren zahlreiche Einzelhöfe vorhanden, die mit Fachwerkgebäuden und Eichenkämpen für den landschaftlichen Reiz dieses Gebietes von wesentlicher Bedeutung waren.