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2 Innere Reibung 3 Äußere Reibung |
Reibung ist ....
nach Fleischer
Verlust an mechanischer Energie beim Ablaufen, Beginnen oder Beenden einer Relativbewegung sich berührender Stoffbereiche.
Im Maschinenbau bezeichnet man die Reibunglehre als Tribologie.
Die innere Reibung wird durch die Viskosität beschrieben. Das zugehörige Fachgebiet heißt Rheologie.
In der Schmiertechnik (siehe Schmierung) unterscheidet man weiterhin:
Treten Gleit- und Rollreibung gleichzeitig auf bezieichnet man diese Mischform als Wälzreibung (siehe auch wälzen).Definition
Innere Reibung
Innere Reibung ist ein Energieverzehr bei Bewegung der Atome bzw. Moleküle eines Stoffes gegeneinander (oder z.B. bei Strömungen innerhalb eines Öles). Es können äußere Kräfte (z.B. Schwerkraft) auf jedes Flüssigkeitsteilchen wirken; Druckdifferenzen können Beschleunigungen hervorrufen. Reibungskräfte bewirken die Zähigkeit in Flüssigkeiten. Für jedes Flüssigkeitsteilchen müssen sich die äußeren Kräfte, die Druckkräfte, die Reibungskräfte und die Trägheitskräfte das Gleichgewicht halten.Äußere Reibung
Äußere Reibung tritt immer dann auf, wenn zwei verschiedene Stoffe aneinander reiben.Haftreibung
Die Haftreibung FH ist abhängig von der Normalkraft FN und von der Haftreibungszahl μH, dagegen unabhängig von der Größe der Berührungsfläche. Die Haftreibungszahl μH wird bestimmt durch die Rauhigkeit und die Stoffarten der reibenden Flächen: FH=μH*FNGleitreibung
Die Gleitreibung FGL=μGL*FN ist stets kleiner als FH. Sie ist unabhängig von der Größe und Geschwindigkeit, mit der die reibenden Flächen sich gegeneinander bewegen (Abnahme mit zunehmender Geschwindigkeit), jedoch abhängig von der Normalkraft.Festkörperreibung
Mischreibung
Flüssigkeitsreibung
Rollreibung
Rollreibung entsteht, wenn ein runder Körper auf einer Unterlage rollt. Die Reibungskraft entspricht der Normalkraft.
G*r*sin(α)=NRo*G*cos(α) (mit α=Winkel der Ebene; G=Schwerkraft; Koeffizient der Rollreibung NRo=t*tan(α))