Relevanz-Feedback (IS)

Es wird angenommen, dass in Informationssystemen (IS) die internen Repräsentationen von Informationsobjekten und/oder Funktionen nicht vollständig adäquat bzw. akkurat sind. Relevanz-Feedback-Verfahren sind iterative Verfahren, bei denen ein IS einen oder mehrere Interaktionsakte eines Nutzers verwendet, um seine internen Repräsentationen von Informationsobjekten und/oder Funktionen zeitlich begrenzt oder dauerhaft zu adaptieren.

Es existieren zwei grundsätzliche Möglichkeiten, Relevanzbewertungen von Informationsobjekten zu erhalten:

1) explizites Feedback: Der Nutzer gibt eine explizite qualitative oder quantitative Bewertung der Relevanz eines Informationsobjektes ab.

2) implizites Feedback: Beobachtbares Verhalten des Nutzers wird mit seinen Relevanzbewertungen korreliert. Es lassen sich unterschiedliche Klassen von beobachtbarem Verhalten, d.h. Interaktion mit einem IS, unterscheiden:

Unabhängig ob ein explizites oder implizites Feedback vorliegt, die Relevanzbewertung kann unterschiedliche Ausprägungen besitzen, was zu jeweils unterschiedlichen Modellen führen kann:

In den unterschiedlichen Ausprägungen von Informationssystemen können unterschiedliche Formen des Relevanz-Feedbacks formuliert werden: