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Die Rig Veda (Veda der Loblieder) ist eine etwa 1200 - 1100 v. Chr. zusammengestellte Sammlung von 1028 (nach anderen Zählungen 1017) Gedichten, die in 10 Mandalas genannte Bücher eingeteilt sind. Die Ursprünglich mündlich weitergegebenen Texte gelten als das am besten überlieferte antike Dichtgut, das nach Ansicht von Fachleuten auf die Zeit der Invasion der Arier auf den Indischen Subkontinent zurückreicht (siehe Induskultur).
Im Hinduismus ist die Rig Veda eine der vier grundlegenden als Samhita bezeichneten Schriften. Die anderen Schriften sind die Sama Veda, die Yajur Veda und die Atharva Veda.
Die Rig Veda enthält Loblieder an Götter wie Agni, Indra, Vishnu sowie an die Göttin. Diese Götternamen finden sich auch bei anderen Völkern der indoeuropäischen Sprachgruppe.
Nach der Shatapatha Brahmana besteht die Rig Veda aus 432.000 Silben, was der Anzahl der muhurtas (1 Tag hat 30 muhurtas) in 40 Jahren entspricht. Diese Aussage betont die den Veden zugrundeliegende Philosophie einer Verbindung zwischen Astronomie und Religion.
Im 14. Jahrhundert schrieb Yaska als einer der Ersten einen ausführlichen Kommentar zu Rig Veda.
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